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Histamin-Intoleranz - Der Test
Zur Erkennung einer Histamin-Intoleranz stehen generell zwei Methoden zur Verfügung:
Stuhltest
Bei diesem Test wird der Histamin-Gehalt im Stuhl gemessen. Die Durchführung ist einfach, allerdings sind die Aussagen nicht immer zuverlässig, denn Histamin wird im Stuhl schnell abgebaut. Je nach aktuellen Ernährungs- und Lebensgewohnheiten kann der Histamingehalt im Stuhl stark schwanken. Hohe Histaminmengen im Stuhl weisen auf verschiedene mögliche Erkrankungen hin (Histamin-Intoleranz, aber auch IgE-vermittelte Nahrungsmittel-Allergie, Histamin-produzierende Erkrankungen, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen). Genauer in der Aussage ist daher ein Bluttest.
Bluttest
Der Bluttest misst die Aktivität der im Blut enthaltenen DAO, denn das histaminabbauende Enzym DAO zirkuliert mit dem Blut durch den Körper. Die Blutprobe wird mit einer histaminähnlichen Substanz vermischt und der Abbau dieser Substanz gemessen. Je mehr DAO im Blut enthalten ist, umso mehr der Substanz wird abgebaut. Durch Bestimmung der DAO-Aktivität, also der Fähigkeit Histamin abzubauen, lässt sich individuell feststellen, wie ausgeprägt die Histamin-Intoleranz ist.
Da eine verringerte DAO-Aktivität durch einen Kupfermangel entstehen kann, und DAO bei Vitamin B6-Mangel kein Histamin umsetzen kann, lohnt sich oft im zweiten Schritt eine Bestimmung von Kupfer und Vitamin B6 im Serum, um mögliche Ursachen der verringerten DAO-Aktivität festzustellen.
Der Bluttest ist erstattungsfähig bei der gesetzlichen Krankenkasse und bei der Privatversicherung. Ergebnisse liegen ca. 1 Woche nach der Blutentnahme vor. |
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Typische Symptome:
- Migräne
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Magen-Darm- Probleme
- weicher Stuhl
- Tachycardie
- Arythmie
- Hypotonie
- Regelschmerzen
- Rhinitis
- Trockene Nase
- Asthma
- Depressionen
- Hautjucken
- Hautrötungen
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