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Zöliakie - Der Test
Für die Erstdiagnose bei Verdacht auf Zöliakie wird vor allem eine Antikörperbestimmung eingesetzt. Gegenwärtig können Gliadin IgA-, Gliadin IgG- und Gewebstransglutaminase IgA- und IgG-Antikörper bestimmt werden. Die Antikörperbestimmung kann mittels Bluttest oder Stuhldiagnostik erfolgen, wobei mit der Stuhldiagnostik nicht alle Antikörper identifiziert werden können.
Der Bluttest und der Stuhltest auf Antikörper werden von Privatversicherungen erstattet. Sie stehen aber auch für gesetzlich Versicherte als Selbstzahlerleistung zur Verfügung.
Wird der Verdacht auf Zöliakie durch positive Antikörperbefunde erhärtet, sollte die Diagnose durch eine anschließende Dünndarmbiopsie gesichert werden.
Um eine Zöliakie auszuschließen kann man auch einen Gentest durchführen, der abklärt, ob eine genetische Veranlagung (HLA-DQ2 oder HLA-DQ8) für Zöliakie vorliegt. Falls nicht, sind die Beschwerden nicht auf eine Zöliakie, sondern eine andere Ursache zurück zu führen, z.B. eine verzögerte Nahrungsmittelallergie.
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Typische Symptome:
Bei Säuglingen/ Kleinkinder:
- Gedeihstörungen
- Leibblähungen
- Durchfälle
- Erbrechen
Bei Erwachsenen/ Jugendlichen:
- Durchfälle
- Blähbauch
- Gewichtsverlust
- Übelkeit
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